Hochklassiges geboten
Auftritt der "Dissonanten Tanten" begeisterte das Heistenbacher Publikum in der Lindenhalle
Viel mehr als ein Konzert hat eine Gruppe aus Frankfurt auf die Beine gestellt, die zur Geburtstagsfeier
des Heistenbacher Frauenchors eingeladen waren. Mit einem umfangreichen Repertoire begeisterten die Sängerinnen
aus der Main-Metropole dabei ihr Publikum.
| mehr... |
Rhein-Lahn-Zeitung, 09.05.07 |
 |
Anekdoten zum Jubiläum
Nach einem guten Jahr Planung, in dem sich besonders die jüngeren Mitglieder für ein
schwungvoll gestaltendes Abendprogramm aussprachen, entschieden sich die Sängerinnen für das
fröhlich und besonders mitswingende Repertoire der "Dissonanten Tanten". Vor einem vollen Haus
sorgte die Gruppe für sehr viel Kurzweil. Amüsante Zwischensketche, die auch ein wenig schauspielartiges
Können abverlangten, kündigten die nächsten Lieder an. Unterhaltsame Melodien und gelungene Bühnenpräsenz brachten das Publikum zum Schmunzeln, und bei swingenden Klängen klatschten die
Gäste eifrig mit. |
| Nassauische Neue Presse, 09.05.07 |
 |
| "Im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft der Damen im kommenden Jahr wurde im Frauenmuseum mit der Eröffnung der Ausstellungen "Verlacht, verboten und gefeiert" zur Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland und "3 x F - Fußball, Frauen, Fotografie" der Startschuss zur Kampagne "Frauen am Ball - wir kicken mit" gegeben.... Das Rahmenprogramm gestalteten "Die dissonanten Tanten" mit einem künstlerisch wertvollen "Fußballreport"..." |
| Wiesbadener Kurier, 28.08.06 |
 |
| "… ein Frauenchor, der am internationalen Frauentag in den ehrwürdigen Römerhallen in Frankfurt vor geladenem Publikum seine mitreißende "Frankfurt Revue" zum Besten gab. Schwungvoll zeigten sich die 27 Dissonanten Tanten mit witzigen choreografischen Einlagen, die den einzelnen Akteurinnen auf den Leib geschneidert waren." |
| Frankfurter Neue Presse, 03.04.06 |
 |
Die «Frankfurt-Revue» war wieder nicht nur für die Ohren ein Erlebnis. Denn die perfekte Lichtregie von Veronika Brendel gehörte ebenso zum Auftritt wie eine ausgefeilte Choreografie und extravagante Kostüme. So konnten sich Liebhaber stilvoller Kleidung unter anderem an einer Handtasche in Form eines weißen Plüsch-Hündchens, an knallbunten Federboas, Eintracht-Schals und Strumpfhosen mit ausgefallenen Motiven erfreuen. Aber das Wichtigste: Zur perfekten Inszenierung gehörte auch Chorgesang auf hohem Niveau. |
| FrankfurterNeue Presse / Höchster Kreisblatt, 10.10.05 |
 |
Starke Stimmen
Die "Dissonanten Tanten" aus Frankfurt am Main lieben es, auf der Bühne zu experimentieren: mit ihren Stimmen, mit neuen Stücken, mit Choreografie und Schauspielelementen. Um das hinzubekommen, schart Chorleiterin Viola Engelbrecht jeden Montag die 30 Sängerinnen um ihr Klavier. Momentan üben sie wieder an ihrer Frankfurt-Revue mit Popsongs, Swing und Volksliedern: Die Show haben sie schon im April aufgeführt, im Oktober singen sie ihr Projekt auf CD ein. Die "Dissos" gibt es seit 1990, momentan suchen sie vor allem erfahrene Altstimmen. |
| Zeitschrift Freundin 20/2005, 31.08.05 |
 |
Pizza-Blitz im Bankenturm
Die "Dissonanten Tanten" besingen im Gallus-Theater Frankfurts verschiedene Seiten
...Der 1990 im Frauenkulturhaus gegründete und von Viola Engelbrecht seit mehr als 10 Jahren geleitete Chor besingt mit alten und neuen, aber hauptsächlich lokalpatriotischen Weisen das Leben in einer Stadt voller Gegensätze. Im Gallustheater entzückten die Tanten damit. Geradezu entfesselt der Applaus für eine als Revue angelegte Show, die jedem eingefleischten Hessen das Herz weitet…Die bewegte, bei summarischer Betrachtung wogende Inszenierung sah literarische Einlassungen und pantomimische Einlagen vor… Ganz groß erschienen die Tanten schließlich mit „Paolo mit dem Pizza-Blitz“...Die Dissonanten Tanten brachten es hundertprozentig tonfallgerecht und lösten so einen Heiterkeitssturm aus. |
| mehr... |
Frankfurter Rundschau, 09.05.05 |
 |
"Die Dissonanten Tanten leben die späten 20er Jahre aus, besingen die doppeldeutige Sorglosigkeit, die ein Zuhause im Grünen beschert, hüpfen von hysterischer Fröhlichkeit zu "Ich bin ja heut so glücklich", schmettern untergehakt mit simuliertem Sprung in der Platte "Ein Freund, ein guter Freund", sinnieren schmallippig über die Sorgen, die ein Montagmorgen mit den Mordgeschichten aus der Zeitung beschert und trällern von "Wochenend und Sonnenschein". Textpassagen und Toneinspielungen runden das Programm ab... " |
| mehr... |
Frankfurter Neue Presse, 11.02.04 |
 |
"Berlin in den 20er Jahren - das war Boom-Town, die amerikanischer als New York sein wollte. (...)
Deutsche Schlager aus diesem vibrierenden Pool exzessiver wie extremer Lebensweisen und Lebensumstände zwischen 1925 und 1945, im Grunde nichts weiter als mit Tönen garnierte bissige, zynische wie parodistische Zungenschläge eines Kästner, Eisler, Brecht, Tucholsky, stimmten "Die Dissonanten Tanten" im Gallustheater in Frankfurt am Main an. Nicht brav und steril, sondern frech, frivol und witzig, verrucht und bitter. Frei nach ihrem Motto "Gute Laune- oder was?" setzten sie dabei auf krasse Brüche und Kontraste, um den Liedern zwischen naivem Seelentrost, sozialem Elend und verlogener Scheinwelt bissige Schärfe zu verleihen. Im Hintergrund lief dazu eine Diashow, eine kleine Band am Rande führte die nadelspitzen Arrangements der Chorleiterin aus. Die 26 Damen in Charlestonkleid und Federboa waren dabei ständig in Bewegung: eine brilliante Show mit Biss und kabarettistischem Witz." |
| mehr... |
Lied & Chor- ZS des dt. Sängerbundes, Januar 2003 |
 |
"Unterstützt von den sicheren Instrumentalisten Anne Rumpf (Klavier), Markus Diehl (Bass), Jens Reuver (Schlagzeug) präsentierten "Die Dissonanten Tanten" diese zeitgeschichtliche Revue souverän in Gesang, Sprache und Bewegung." |
| mehr... |
Mitteilungen 3/2002 - Freie Waldorfschule Frankfurt am Main |
 |
"Die Dissonanten Tanten & Band" gastierten mit ihrem Programm "Gute Laune - oder was? - Deutsche Schlager im Nationalsozialismus" im Theatersaal der Waldorfschule in Eckenheim und boten unter der Regie von Viola Engelbrecht eine fantasievolle Revue mit süssen, frechen, makabren und düsteren Tönen.
Berlin in den zwanziger Jahren. Damit fängt der Abend an. Und wie er anfängt. Mehr als ein Dutzend Frauen verzaubern den riesigen Theatersaal der Waldorfschulein in ein grosses Nachtlokal und tanzen temperamentvoll den "Black Bottom". (...)
Keine Frage: Viola Engelbrechts Revue ist temporeich, atmosphärisch, dramaturgisch gekonnt inszeniert. Zudem tragen zwischen den Gesangsszenen vorgetragene, oder eingespielte, sorgsam ausgewählte Texte unter anderem von Tucholsky, Kästner, Zuckmayr und Brecht dazu bei, das Brüchige der rosarot verkauften Welt deutlich zu machen." |
| mehr... |
Frankfurter Rundschau, 31.10.02 |
 |
"Dadaistische Nonsenslieder und frivole Chansons aus dem vor greller Vergnügungssucht vibrierenden Berlin mischen sich da mit dem bissigen, die Inflationszeit parodierenden Humor Hanns Eislers, Brechts und Tucholskys, der schliesslich fröhlicher Schönfärberei weichen muss - ein Gesamtkunstwerk aus Chorgesang, Rezitation und Diaschau mit 26 Damen in Charlestonkleid und Federboa, von Piano, Kontrabass und Schlagzeug unterstützt (...)
Hier weicht das skurrile Nebeneinander verschiedenster Strömungen eingängigen Durchhalteliedern, deren Klischeehaftigkeit Regisseurin Engelbrecht freilich mit absurden Arrangements zu unterwandern weiss. - "Lili Marleen" auf lateinisch zu Spieluhrenmusik rezitiert hat man so wohl kaum je gehört. Überhaupt fiel- bis auf das sittsam im Chor geträllerte "Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt" - erstaunlich selten ins Gewicht, dass die meisten Lieder keineswegs auf Chorgesang angelegt sind . Statt originalgetreuer Glamours lieferte "Gute Laune - oder was?" kritische und vergnügliche Aufklärungsarbeit, eine Dimension, die dem Schlager nicht allzuoft abgewonnen wird." |
| mehr... |
FAZ, 04.06.02 |
 |
"Ein ganz normaler Chor ist das nicht! Die Sängerinnen stehen selten in Reih' und Glied Lieber bewegen sie sich lässig zur Musik, tanzen über die Bühne, versammeln sich zum Gelage um ein langes Tischtuch. Und zum Dirigieren schwingt Chorleiterin Viola Engelbrecht schon mal den Schneebesen (...)
Die Dissonanten Tanten teilen ihrem Publikum aber nicht nur Kochrezepte mit. Mal frech und frivol, mal schmachtend und schnulzig singen sie von Liebe, Lastern, Veilchen im Moose - und von stinkendem Käse..." |
| Frankfurter Rundschau, 09.11.2000 |
 |
"Ihren Namen ins Unrecht setzend, traten Die Dissonanten Tanten aus Frankfurt auf. Etwa 20 Frauen, die sich vor neun Jahren als erster alternativer Frauenchor zusammen fanden, faszinierten ihr Publikum mit Songs aus den 20er und 30er Jahren. Unter der musikalischen Leitung von Viola Engelbrecht erhalten solche Lieder wie 'Kann denn Liebe Sünde sein' plötzlich einen neuen Sinn (...)" |
| Wiesbadener Tageszeitung, 28.09.99 |
 |
"Im Rahmen der Aktion "Chor für Chor" präsentierten sich folgende Chöre: Die Subdominanzen, Quarter to Nine, Die Dissonanten Tanten, High Fidelity (...)
"Die Dissonanten Tanten" aus Frankfurt erwarben sich mit ihrer musikalischen Widmung an Offenbach am Main viel Sympathien (...)" |
| Offenbach Post,16.06.99 |
 |
"Als krönender Abschluß des ersten Abends traten "Die Dissonanten Tanten" auf, eine schwarz-rot gekleidete Gruppe swingender Frauen, die beides vereinbarten: perfekten Gesang und einen humorvollen Auftritt (...). Ob der veränderte Text des Comedian-Harmonists-Titels "Hunderttausendmal hab ich dich schon geküßt!" - Die Dissonanten Tanten machten daraus "Hunderttausendmal hab' ich dich schon gelinkt" - oder die tänzerischen Choreographien zu diversen Sprechgesang-Nummern: Die Sängerinnen bewiesen nicht nur musikalisches Können, sondern auch Kreativität und Phantasie." |
| Frankfurter Rundschau,13.6.96 |
 |
"...schräg ging es bei dem Chor "Die Dissonanten Tanten" zu. Mit einer breiten Mischung aus Jazz, Swing und modernem Sprechgesang verbunden mit Nonsenstexten sorgten sie (...) für Heiterkeit. Beachtenswert waren bei der Gesangstruppe auch die Kostüme (...)" |
| Offenbach Post, 11.3.96 |